Nacht der Kultur lockte

Veröffentlicht: Montag, 25. September 2017 Geschrieben von Detlef Lang

Publikum schlendert von Aktion zu Aktion

Sehenswert: Viel Applaus gab es von den zahlreichen Zuschauern im Forstgarten für Ronja vom Feuer-Jonglage-Duo „Oscula per Ignem“. Den Auftritt hatte der Verein Arte Events organisiert. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Sehenswert: Viel Applaus gab es von den zahlreichen Zuschauern im Forstgarten für Ronja vom Feuer-Jonglage-Duo „Oscula per Ignem“. Den Auftritt hatte der Verein Arte Events organisiert. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh

USLAR. Der milde Herbstabend unterstützte am Samstag die Idee der Langen Nacht der Kultur in Uslar: Gemütlich konnten die Besucher von Angebot zu Angebot schlendern, in aller Ruhe die Schaufenster­ausstellungen betrachten und ohne zu frieren unter freiem Himmel essen und trinken.

Das Programm der bereits 10. Nacht der Kultur reichte von Theater über Livemusik und Lesungen bis hin zu Kunst im Schau­fenster oder Feuerjonglage im Forstgarten. Während später am Abend auch mal Leerlauf drohte, mussten sich die Besucher zu Beginn allerdings entscheiden.

Denn es war zeitlich unmöglich, das Theaterstück des Jugendwohnens (Albert-Schweitzer- Familienwerk) zu sehen und bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Reformation – da geht was“ im Museum dabei zu sein. Gleichzeitig begann außerdem die Lesung „Finns Abenteuer im Prinzenland“ mit Juliane Deinert. Entspannt war derweil ein Gang durch einige Geschäfte und Lokale möglich. Im ehemaligen Café Lücke war zum Beispiel eine Ausstellung der Sollingknipser mit wunderschönen Landschaftsfotografien zu sehen. Andrea Vaupel erklärte ein paar Häuser weiter, wie Patchworkdecken entstehen. Willi Geiger und Peter Schünemann spielten in der Schänke am Isertor, das Sudheimer Barockensemble in der Friedenskirche. In mehreren Lokalen, Schaufenstern und dem Atelier von Renate Splitt waren Gemälde zu sehen. Im Planetarium an der Steimke gab es Kurzvorführungen.

Den ganzen Abend über bot die Johanniskirche Programm mit Lutherliedern, mittelalterlicher Flötenmusik und Tanz. Stephanie und Jan von Lingen traten als Katharina von Bora und Martin Luther auf. Zu kosten gab es mittelalterlichen Haferbrei mit Apfelkompott. (zsh)

Fotos zu diesem Thema gibt es auf https://www.hna.de/lokales/uslar-solling/uslar-ort81099/uslarer-nacht-kultur-lockte-viele-besucher-8712934.html

African Night: Beim Trommelworkshop wurden Zuschauer zu Akteuren. In Kooperation mit Arte Events wurde im Kulturbahnhof auch der Abschluss der 10. Nacht der Kultur mit der Reggaeband Blessed & Irie sowie der African Culture Group gefeiert. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
African Night: Beim Trommelworkshop wurden Zuschauer zu Akteuren. In Kooperation mit Arte Events wurde im Kulturbahnhof auch der Abschluss der 10. Nacht der Kultur mit der Reggaeband Blessed & Irie sowie der African Culture Group gefeiert. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Volles Haus: In der Volksbank-Geschäftsstelle las Bernd Homeyer aus dem Buch der Tagebücher. Der Andrang war so groß, dass sich etliche Besucher mit Stehplätzen begnügen mussten. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Volles Haus: In der Volksbank-Geschäftsstelle las Bernd Homeyer aus dem Buch der Tagebücher. Der Andrang war so groß, dass sich etliche Besucher mit Stehplätzen begnügen mussten. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Anziehungspunkt: Der Literatur- und Kunstkreis brachte das Berliner Jazz-Duo Subsystem zur Nacht der Kultur. Für die erkrankte Almut Schlichting spielte Tobias Dettbarn (links) mit Sven Hinse. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Anziehungspunkt: Der Literatur- und Kunstkreis brachte das Berliner Jazz-Duo Subsystem zur Nacht der Kultur. Für die erkrankte Almut Schlichting spielte Tobias Dettbarn (links) mit Sven Hinse. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Zeit der Reformation: In der Johanniskirche konnten sich Besucher an Stationen mit der Zeit Martin Luthers beschäftigen und zum Beispiel mit Feder und Tinte schreiben. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh
Zeit der Reformation: In der Johanniskirche konnten sich Besucher an Stationen mit der Zeit Martin Luthers beschäftigen und zum Beispiel mit Feder und Tinte schreiben. Foto: Schmidt-Hagemeyer/zsh

Quelle: HNA - Sollinger Allgemeine vom 25. September 2017

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