Musik aus dem Traumland

Veröffentlicht: Mittwoch, 19. Oktober 2016 Geschrieben von Detlef Lang

Gruppe „Shmaltz“ gestaltete mitreißendes Konzert vor über 80 Gästen im Forum

In Aktion: Die Berliner Band Shmaltz bei ihrem viel umjubelten Auftritt in Uslar im Forum des Gymnasiums
In Aktion: Die Berliner Band Shmaltz bei ihrem viel umjubelten Auftritt in Uslar im Forum des Gymnasiums. Foto: Röber

USLAR. Auf eine fröhliche, turbulente und mitreißende Reise ging es am Samstagabend im Forum des Gymnasiums Uslar mit der Musikgruppe „Shmaltz“ aus Berlin. Die Reise führte die Besucher des Konzertes nach Malwonia, jenem wundersamen Fantasieort, aus dem die Musik von Shmaltz stammt.

Die über 80 Gäste, die der Einladung des Literatur- und Kunstkreises Uslar gefolgt waren, feierten begeistert und tanzten zu flotten und schwungvollen Rhythmen oder ließen sich von melancholisch getragenen Melodien entführen.

Die Musik von Shmaltz bewegte sich auf der Grenze zwischen Klezmer und Folk vom Balkan. Dabei kamen bekannte Instrumente wie das Banjo, die Posaune und das Akkordeon zum Einsatz. Die ungewohnten Klänge der singenden Säge und des Toypianos, des kleinsten Klavieres der Welt, gaben der Musik einen eigenen, kreativen Stil.

Faszinierende Bühnenshow

Faszinierend war auch die Bühnenshow der Gruppe, bei der jede Bewegung authentisch zur Musik passte und der Stimmung der Klänge einen starken Ausdruck gab. Den ganzen Abend hindurch erzählte „Shmaltz“ Geschichten aus dem Fantasieland Malwonia, in dem es traurige blaue Kängurus, grüne Taxis und einen ausgedienten Esel gibt.

Stimmungsvolle Feier

Die unterhaltsame und begeisternde Musik von Shmaltz sowie die eigenständige und kreative Bühnengestaltung rund um das Land Malwonia haben diesen Auftritt für das Publikum zu einem kurzweiligen Abend und einer stimmungsvollen Feier werden lassen.

Ralf Jasper, der vom Literatur- und Kunstkreis Uslar Pfarrdurch den Abend führte, dankte der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) für ihre Unterstützung.

Am Ende resümierte der zweite Vorsitzende, dass das Forum mit den anwesenden Gästen natürlich längst nicht voll besetzt ist. Aber darauf käme es nicht an. Denn die, die da waren, so formulierte es Ralf Jasper, hatten einen wundervollen Abend, und wenn man Shmaltz vielleicht im übernächsten Jahr wieder einlade, wüssten die Uslarer, dass sie sich ein solch hochkarätiges und mitreißendes Programm nicht entgehen lassen dürften. (nh)

Quelle: HNA - Sollinger Allgemeine vom 19. Oktober 2016

 

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